Notiere sieben Tage lang, wann die Sonne wohin wandert, wie hell es wirkt und wie dein Körper reagiert. Schiebe den Tisch versuchsweise, verändere Vorhänge, teste Reflektoren. Halte fest, wann Einstieg und Durchhalten am leichtesten gelingen. Danach triffst du eine Entscheidung für eine feste Anordnung. Dieses kleine Forschungsprojekt kostet wenig, klärt viel und sorgt dafür, dass du nicht rätst, sondern planst, und Planung schenkt Freiheit.
Sammle natürliche Fundstücke und schreibe auf kleine Karten passende Schreibimpulse. Ein Federkiel ruft Perspektivwechsel hervor, ein ruher Stein lädt zu knappen, gewichtigen Sätzen ein, ein Blatt fordert flirrende, detailreiche Bilder. Ziehe vor jeder Session eine Karte und lass das Objekt sichtbar liegen. Diese Brücke zwischen Hand und Vorstellungskraft macht Anfänge spielerisch und befreit dich vom starren Blick auf blinkende Cursore.
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